Datenversorgung komponentenbasierter Informationssysteme by Jürgen Sellentin

By Jürgen Sellentin

Das vorliegende Buch klassifiziert verschiedene Technologien der Datenversorgung und bewertet sie in Bezug auf ihre Praxistauglichkeit. Dabei geht es nicht einfach um eine weitere Kopplung zu Datenbanksystemen, sondern um den allgemeinen Zugriff auf beliebige Datenquellen (Anwendungssysteme wie SAP, Internet-Sites usw.). Der Zugriff auf diese ist häufig nur über proprietäre und stark eingeschränkte Schnittstellen möglich, die keinesfalls die Mächtigkeit von SQL erreichen. Neben dieser eher technischen Zugriffsfrage geht es vor allem auch um das layout und die Modellierung von Daten - und damit um ihre gewünschte Interpretation und Bedeutung. Wie lassen sich die Datenquellen z.B. zur Bildung sog. digital agencies nutzen? Den Schwerpunkt bilden dafür Konzepte und Techniken auf foundation des Produktdatenstandards STEP (ISO 10303) sowie des Middleware-Standards CORBA, deren Stärken und Schwächen gezielt diskutiert werden. Gerade im Bereich datenintensiver Anwendungen wie CAD oder der Verwaltung größerer Mengen von Produktdaten lassen die zugrundeliegenden Konzepte von CORBA erhebliche Mängel erkennen. Das Buch zeigt und verifiziert replacement Lösungsansätze für spezifische Anforderungen. Grundlage bildet die vom Autor wesentlich mitentwickelte Anbindung des STEP information entry Interface (SDAI) an Java (ISO 10303-29). In diesem Zusammenhang wird auch eine Anbindung an das web realisiert.

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Höhere Mathematik 1: Differential- und Integralrechnung Vektor- und Matrizenrechnung

Das Standardwerk für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker jetzt in der 6. Auflage: Band 1 des zweibändigen Lehrbuchs Höhere Mathematik. Neben dem üblichen Vorlesungsstoff bieten die Autoren auch weiterführende Anregungen. Dieser Band umfasst neben Differential- und Integralrechnung für Funktionen in einer und mehreren reellen Variablen auch Vektoranalysis, Integralsätze und die n-dimensionale Vektor- und Matrizenrechnung.

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Es wäre nun sehr unpraktisch, wenn eine Applikation über n Schnittstellen auf m verschiedene Schemata zugreifen müßte. Statt dessen sollte es eine einzige Schnittstelle geben, die ein föderiertes Schema anbietet. Die tatsächliche Verteilung der Daten sowie die nötige (verteilte) Verarbeitung sind dabei für den Client transparent. Nun wollen wir uns an dieser Stelle aber nicht vertieft mit der Problematik der Schema-Integration und Föderierten Datenbankverwaltungssystemen auseinandersetzen. B. auf [Sa98] verwiesen.

Globalen Funktionen aggregiert [HH99]. Alles in allem läßt sich nur schwer sagen, ob sich eine Migration zu einer Komponentenarchitektur lohnt. Die derzeitigen Komponentenmodelle sind sicherlich noch nicht das Optimum [RMOO]. Andererseits gibt es bereits einige Produkte, die auf einem Komponentenmodell basieren. Es stellt sich also eher die Frage, ob weiterhin ein eigenes System nötig ist, ob dieses wirklich angepaßt werden muß oder ob nicht ein kommerzielles Produkt ausreichend ist (Customizing berücksichtigen).

Dementsprechend bieten objektorientierte Komponentenmodelle auch eine gute Basis zum Entwurf derartiger Systeme. In [SM97] haben wir diese Aussage exemplarisch am Beispiel CORBA diskutiert. Im Gegensatz dazu wird Data Shipping eigentlich nur durch Client/Server-basierte DBVS in geeignetem Umfang unterstützt. In den letzten Kapiteln ist aber deutlich geworden, daß diese Systeme für eine allgemeine Datenversorgung alleine nicht ausreichend sind. Wir benötigen vielmehr eine Unterstützung der datenintensiven Verarbeitung durch die verwendeten Komponentenmodelle und eingesetzte Middleware.

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