Charles Darwin: Zur Evolution der Arten und zur Entwicklung by Uwe Hoßfeld, Lennart Olsson

By Uwe Hoßfeld, Lennart Olsson

Originaltext und ausführlicher historischer Kommentar von Uwe Hoßfeld und Lennart Olsson.

Dieses Buch bietet neben den berühmten Darwin-Wallace-Papers drei weitere frühe Schriften Charles Darwins, die seine ersten Schritte zu einer umfassenden Theorie der Evolution markieren und gewissermaßen die Vorgeschichte der Origins of Species erzählen. In höchst lesbarer und informativer Weise erschließt der Kommentar von Uwe Hoßfeld und Lennart Olsson den historischen wie theoretischen Horizont der Werke. Alle erforderlichen Informationen werden in kompakter und übersichtlicher Weise gebündelt. Der Band eignet sich daher nicht nur als erste Orientierung für Theorieeinsteiger, sondern stellt auch eine ideale Grundlage für Lektürekurse an Schule und Universität dar.

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Beobachtet man im Glen Collarig das langsame Verschwinden beider Linienverläufe und konzediert man, daß die Beschaffenheit des Bodens nicht die geringste plausible Ursache dafür bietet, so ist die erste und naheliegende Vermurung, daß sich vom Spean aus eine ausgedehnte Teil II. Zu den Theorien von Sir Lauder Dick und Dr. MacCulloch 31 Wasserfläche in das Glen Roy und das Glen Collarig erstreckt haben muß und daß allein schon die Erweiterung der Mündungen des letzteren bei ihrer Annäherung an die weniger geschützte Wasserfläche des Spean die Ansammlung von Geröll und somit die Entstehung der Schelfe zunehmend weniger begünstigte.

Besondere Aufmerksamkeit widmete ich nun der folgenden Beobachtung: daß nämlich an beiden Seiten des Bohuntine-Bergs und an den gegenüberliegenden Bergen, wo die Schelfe enden, nicht die kleinste Veränderung in der Zusammensetzung oder in den Konturen der glatten, gerundeten Oberflächen zu sehen ist. Doch genau dort, wo die Linien unmerklich verschwinden – genau an diesen Berghängen, wo die kleinen Deltas der alten Wasserläufe bis heute erhalten sind; in diesem Gebiet, wo wir mit der größeren Länge des unteren gegenüber dem oberen Schelf in den vier Fällen den überzeugendsten Beweis für das Wirken absolut gleichförmiger Kräfte haben, und zwar entweder bei der Bildung der Schelfe oder bei deren Zerstörung; genau dort, wo das Gefälle der grasbedeckten Berge ununterbrochen verläuft und keine Reste irgendeiner vorspringenden Masse vorhanden sind – genau da müßten der Theorie zufolge die beiden gewaltigen Barrieren gestanden haben, die aus dem Glen Roy den vermuteten Loch Roy machten.

In Phones, etwa eine Meile vom Truim entfernt und etwa fünf Meilen oberhalb seines Zusammenflusses mit dem Spey, verläuft ein breiter, deutlich ausgeprägter Schelf, den man mit einer Kutsche befahren kann. An den Ufern des Spey, etwa fünfundzwanzig Meilen unterhalb seiner Quelle, verlaufen zwei Schelfe in erhöhter Position zwischen den Burns of Belleville und dem Fluß. Sie sind klein; der obere jedoch ist sehr breit; und sie liegen etwa 8oo Fuß über dem Meeresspiegel. Sir David Brewster zufolge scheinen die Schelfe hier wie dort hori- 30 Beobachtungen zu den Parallelstraßen des Glen Roy zontal zu verlaufen und ähneln denen des Glen Roy, obwohl sie viel weniger imposant und symmetrisch sind.

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